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Screenshot aus dem Spiel "Murder by Numbers"

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„Murder by Numbers“: Mit Logikrätseln Mordfälle lösen

In „Murder by Numbers“ gibt es Ermittlungserfolge durch Pixelrätsel. Das Spiel ist eine Mischung aus Krimiserie, Manga und Rätselheft. Man bildet ein Ermittlerteam mit einem fliegenden Mini-Roboter und einer gefeuerten Schauspielerin und löst Fälle im Hollywood der 90er Jahre.

Von Lena Raffetseder

Schauspielerin Honor Mizrahi ist gerade von ihrer Detektiv-Serie gefeuert worden. Als kurz darauf ihr Chef ermordet wird, trifft es sich gut, dass sie dem kleinen Roboter SCOUT begegnet. Der soll ihr helfen, ihre Unschuld zu beweisen und den Mordfall zu lösen.

„Murder by Numbers“ erscheint die Woche für PC und Nintendo Switch.

„Murder by Numbers“ ist bunt und grell. Es ist ein Detektivspiel ohne Blut oder bedrohliche Elemente. Das Spiel ist wie ein Krimi-Rätselheft im Manga-Stil. Gesprochen wird nicht, per Mausklick blättert man sich wie in einem Comic weiter, inklusive passender Soundeffekte der Charaktere.

Screenshot aus "Murder by Numbers"

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Logikrätsel mit Ablenkung

Die blonde Diva, der ernste Detective, der loyale beste Freund. Alle sind sie vertreten, teilweise mit entbehrlichem Geplänkel und fragwürdigen Wortwitzen. Die Dialoge sind aber nur Zwischenspiel. Zentral sind in „Murder by Numbers“ die Pixel-Puzzle die man für das Ermittler*innen-Team löst und da ist Konzentration gefragt. Die Musik des Spiels passt aber leider zum Motto: poppig und eher nervig. Gut, dass man sie abdrehen kann.

Es gibt verschiedene Schwierigkeitsstufen der Logikrätsel und wenn man fest steckt, kann man Hinweise anfordern. Löst man ein Rätsel, bekommt man das nächste Beweisstück und kann die Tatverdächtigen damit konfrontieren. Man kann die Reihenfolge der Befragungen entscheiden, den generellen Verlauf der insgesamt vier verschiedenen Fälle nicht. Das wäre für ein Spiel, bei dem Logikrätsel im Zentrum stehen, auch zu viel verlangt.

Ein Pixel-Puzzle aus dem Spiel "Murder by Numbers"

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Pixel-Puzzle, Picross oder Nonogramm sind verscheidene Bezeichnungen für die selbe Art von Logikrätsel. Man hat ein Raster und auf zwei Seiten stehen verschiedene Zahlen. Diesen Zahlen entsprechend muss man das Raster befüllen und einige Felder einfärben. Das ergibt dann am Ende ein stark verpixeltes Bild.

Ein Spiel zum Runterkommen

„Murder by Numbers“ verfolgt ein sehr simples Konzept und ist ein Spiel, das beruhigt. Gleichzeitig kann man nur schwer aufhören - die Logikrätsel machen wirklich süchtig. Praktischerweise merke ich aber auch immer, wann ich zuviel gespielt habe. Dann nämlich, wenn ich dauernd Hinweise brauche. Ein Indiz dafür, dass die Konzentration nachlässt und ich mich von Zahlen und Blöcken vielleicht eine Zeit lang abwenden sollte.

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