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interview

„Sich einzugestehen, dass man sich bedroht fühlt, ist sehr schwierig“

Menschen treffen und umarmen einander wieder, die Maskenpflicht ist weitgehend gefallen. Sind wir zu sorglos? „Jede Maske, die ich sehe, ist eine kleine Bedrohung“, sagt die Psychologin Vicky König von der Fachabteilung Sozialpsychologie der Uni Salzburg.

Vicky König

Vicky König

Vicky König von der Fachabteilung Sozialpsychologie der Uni Salzburg

Manchmal könnte man glauben, dass die Coronavirus-Krise überstanden ist: Lokale haben wieder geöffnet, Freundeskreise treffen und sich wieder, die Maskenpflicht ist weitgehend gefallen. Selbst in den öffentlichen Verkehrsmitteln, wo Mund und Nase eigentlich noch bedeckt werden müssen, halten sich von Tag zu Tag weniger Leute daran.

Erst gestern hat die Virologin Monika Redlberger-Fritz von der MedUni Wien in der ZiB2 zum aktuellen Stand der Pandemie gesagt: “Aus virologischer Sicht denke ich, dass die Bevölkerung im Moment zu sorglos damit umgeht. Wir brauchen uns nur die Situation am Donaukanal vorzustellen, wo die Menschen sehr dicht zusammenstehen und der Babyelefant bei Weitem nicht eingehalten wird. Damit gibt man dem Virus die Chance, sich weiter sehr schnell und sehr rasch von Mensch zu Mensch auszubreiten - und damit werden wieder neue Infektionsketten gesetzt.”

Aber warum sind wir wieder sorgloser? Michael Fiedler hat darüber mit Vicky König von der Abteilung für Sozialpsychologie der Uni Salzburg gesprochen.

„Sich einzugestehen, dass man sich bedroht fühlt, ist sehr schwierig“, erklärt König, dabei sei „jede Maske, die ich sehe, eine kleine Bedrohung“. Das ganze Interview mit der Sozialpsychologin Vicky König hört ihr hier:

Vicky König im Interview mit Radio FM4

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