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FM4 Extraleben: Feelgood-Games

Videospiele sind gut für uns! Welche uns ein besonders gutes Gefühl geben, wie sie uns helfen und wie man sein „Feelgood-Game“ findet, darum geht’s im FM4 Games-Kränzchen.

Von Rainer Sigl

Dieses Jahr haben Videospiele für viele Menschen besonderen Wert bewiesen: Sie haben uns unterhalten, wenn uns langweilig war, sie haben uns Sozialkontakte bewahrt, wenn wir zuhause bleiben mussten und sie haben uns abgelenkt, wenn alles zu viel geworden ist.

Das Gute an Games ist, dass sie mehr oder weniger pandemieresistent sind: Das eigene Wohlbefinden durch Games zu steigern, das geht immer und auch bei strengem „Social Distancing“. Es bedeutet freilich für jede und jeden etwas Anderes. Im FM4 Extraleben beschäftigen wir uns diesmal mit der Frage, was Feelgood-Games sind und sein können - also Computerspiele, die uns gut tun und unsere Stimmung heben.

Spiele wie Kuscheldecken

Sprechen wir über Computerspiele!

Zu allen Themen und Sendungen von FM4 Extraleben gibt es Online-Artikel (bis März 2017 und ab April 2017).

„Comfort Food“, so nennt man jene Speisen, die uns in schweren Situationen trösten oder einfach für gute Laune sorgen, und genau das schaffen auch manche Videospiele.

Einige sind besonders offensichtliche Kandidaten dafür: Games wie „Stardew Valley“, „Animal Crossing“, „Spiritfarer“ oder das soeben erschienene „Haven“ verbreiten gute Laune und bemühen sich, uns möglichst wenig zusätzlichen Stress zu bereiten - das Leben kann mühsam genug sein.

Allerdings sind die Geschmäcker verschieden: Während es für den einen der Gipfel der Entspannung sein kann, sich in hypnotischen Bullet-Hell-Arcadegewittern im gedankenlosen Flow zu verlieren, erfreut andere der absichtslose Spaziergang durch eine exotische Open World oder er oder sie entspannt bei einem zweiten, dritten oder vierten Durchgang durch ein eigentlich gar nicht so entspannendes Spiel wie „Dark Souls“. Das ist wohl das Wichtigste bei jeder Art von „self care“: Am besten weiß man wohl selbst, was einem gut tut.

Zelda BOTW

Nintendo

Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker!

Dass Videospiele sich positiv auf uns auswirken können, ist übrigens nicht bloße Behauptung: Zahlreiche Studien belegen seit einigen Jahren die positiven medizinischen und psychischen Effekte, die mit (manchen) Videospielen einhergehen könmen. Wer im Wartezimmer einer Unfallambulanz etwa „Tetris“ gespielt hat, berichtet später von weniger traumatischen Erinnerungen an das Unglück, Verbrennungsopfer lindern in VR-Games nachweislich ihre Schmerzen und überhaupt: Wer regelmäßig und erstaunlich lang Videospiele spielt, behauptet von sich, glücklicher zu sein.

Reden wir über Computerspiele!

„Feelgood-Games“, das ist das Thema in diesem FM4 Extraleben. Conny Lee, Robert Glashüttner und ich sprechen über Videospiele.

Die Erstausstrahlung findet am Montag, 7. Dezember, von 21 bis 22 Uhr statt, anschließend kann man das aktuelle Extraleben im FM4 Player sowie im FM4 Spielkultur-Podcast hören.

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