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Beim Climate Jam gestalten wir Spiele für den Klimaschutz

In den kommenden zehn Tagen werden in einem speziellen Klimaschutz-Game-Jam selbstgemachte Spiele zum Thema Lösungen für saubere Energien entwickelt. Jede und jeder kann online teilnehmen, das Projekt ist unkommerziell und kollaborativ.

Von Robert Glashüttner

Es gibt viele Möglichkeiten, für eine (wichtige) Sache Aufmerksamkeit zu erregen: Man kann einen Artikel oder ein Buch schreiben, einen Film drehen, eine Konferenz organisieren - oder ein Videospiel entwickeln!

Das Prinzip der Serious Games (auch z.B.: Games with a Purpose) ist schon länger bekannt: Dabei geht es nicht nur um den Unterhaltungsfaktor eines Spieles, sondern auch um einen inhaltlichen Mehrwert - man soll buchstäblich spielerisch lernen. Das klappt manchmal besser und manchmal weniger gut. Die Balance zwischen Spielspaß und sinnvoll transportierter Botschaft auszuloten, ist nicht einfach.

Einreichungen des Climate Jam 2020

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Einfach selbst probieren

Im Vorjahr wurde nun probiert, Serious Games auch mal in die Crowd auszulagern: Beim sogenannten Climate Jam war jede und jeder aufgefordert, zum Thema Klimaschutz innerhalb weniger Tage eigene kleine Games zu entwickeln - alleine oder in Teams. Umfang, Größe und sogar Erscheinungsform des jeweiligen Spiels war egal - Kartenspiele aus Papier waren ebenso valide wie Computerspiele unterschiedlichster Art. Bei diesem Climate Jam sind vergangenes Jahr 50 kleine Games entstanden, in denen es etwa um korrektes Recycling, den großen ökologischen Nutzen von Bienen oder das Löschen von Waldbränden geht.

Kick-off am Tag der Erde

Heute, am Tag der Erde (Earth Day), startet der diesjährige Climate Jam, der durchgehend von 22. April bis 2. Mai 2021 läuft. Gesucht wird dabei diesmal vor allem nach Spielen, die sich mit Lösungen für saubere Energien beschäftigen. Das allgemeine Ziel des Climate Jams ist es, Aufmerksamkeit für das Thema Klimaschutz und nachhaltiges Leben zu schaffen.

Der Climate Jam wird vom US-amerikanischen Spielkulturkollektiv Indiecade organisiert. Teilnehmen kann jede und jeder, und ein weiteres Mal ist es egal, ob man ein digitales oder ein analoges Spiel entwickelt. Vernetzt und kommuniziert wird selbstverständlich online, wo es dann Tipps, Talks, Feedback und allgemein jede Menge Austausch geben wird. Los geht es heute (22. April) um 21 Uhr!

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