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Chromatics

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Chromatics lösen sich auf

Seit Jahren schon verschob sich der Release des angekündigten Albums „Dear Tommy“ nach hinten, nun gaben die US-Dark-Disco-Popper Chromatics überraschend ihre Auflösung bekannt.

„It’s better to burn out than to fade away“, hieß es in dem vielzitierten Song „Hey Hey My My“ von Neil Young, den Chromatics unter dem Titel „Into the black“ im Jahr 2009 coverten. Nun verglüht das Trio aus Portland, Oregon, selbst, denn vor wenigen Tagen haben Chromatics via Instagram ihre Auflösung bekannt gegeben.

Die hinterste Ecke der Nacht unter dem letzten Glitzern der Discokugel, dort hatten Chromatics ihre musikalische Heimat gefunden. In den zwanzig Jahren ihres Bestehens schufen Ruth Radelet, Adam Miller und Nat Walker eine eigene Form von tiefschwarz-glänzendem Synthpop und monotonem Disco-Existenzialismus. Kaum jemand hauchte so schön abwesend eindringliche Sätze wie „I want your love“ oder „I killed for love“ wie Ruth Radelet.

Schon seit Jahren wurde der Release ihres neuesten Albums namens „Dear Tommy“ immer wieder verschoben, obwohl es schon ein paar vereinzelte Songs daraus zu hören gab. Irgendwann gab es sogar Gerüchte, dass ihr Label Italians Do It Better alle Exemplare dieses jüngsten Chromatics-Albums einstampfen ließ - wie es zur Auflösung der Band gekommen ist und was nun mit diesem mysteriösen Album passieren wird, weiß niemand so genau. Die drei Chromatics-Mitglieder halten sich in ihrem Statement vage und bedeckt, ganz so, wie man es von ihnen erwarten würde: Nach langer Überlegung sind wir zu dem Schluss gekommen, die Band aufzulösen, heißt es da auf Instagram.

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