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doppelfinger mit Gitarre und Mundharmonika im FM4 Studio

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fm4 session

doppelfinger spielt eine FM4 Session

Endlich wieder Mundharmonika! Außerdem hat doppelfinger zwei Gitarren ins FM4-Session-Studio mitgenommen und live seine Songs „quite alright“ und „a place to go“ gespielt.

Von Lisa Schneider

Musikfreund*innen sind die besten Freund*innen. doppelfinger ist nicht nur Solomusiker, er spielt auch in der Liveband von OSKA. Die gemeinsame Tour ist vor kurzem zu Ende gegangen, als wir ihn gebeten haben, in der FM4 Morningshow für eine Livesession vorbeizuschauen.

„Wir hatten Glück mit den Gigs in den letzten zwei Jahren, es waren nämlich nicht wirklich Off-Years, weil wir doch immer wieder spielen durften. Ich freu’ mich sehr drauf, das jetzt wieder öfter machen zu können“, erzählt Clemens Bäre. Da fallen gerade viele gute Dinge zusammen: am 18. März hat er, unser FM4 Soundpark Act im März, sein Debütalbum „by design“ veröffentlicht. „Das erste Album ist für mich ein erstes Hallo, ein erstes Vorstellen. Ein ehrliches, aber teilweise auch ein bisschen grausiges. Das hinter sich und hinter seinen Problemen Stehen war für mich die Agenda mit diesen Liedern, zu sagen, es ist okay, wenn man mal nicht okay ist“. Und, hat’s ihm geholfen? „Auf jeden Fall. Mit dem Release dieser Songs hat sich bei mir etwas gelöst“.

Die Gitarre ist Clemens Bäres go-to-Instrument, er hat fünf oder sechs zuhause, also eigentlich gar nicht übertrieben viele. Das passt zu seinen Liedern: Da ist nichts over the top arrangiert, die Schönheit liegt ganz ohne Teufel im Detail. Für die FM4 Session hat er zwei mitgebracht: eine klassische und eine Westerngitarre.

Der erste Song, den er im FM4-Session-Studio spielt, ist der erste Song seines Albums, er heißt „quite alright“. Auch, wenn doppelfinger seine Musik selbst als „eher traurig“ bezeichnen würde, ist dieses Lied wie eine Ahnung, dass es doch noch gut wird, dieses komische Leben. „Es geht um die Wertschätzung von Dingen und Personen“, oder, wie es im Song heißt: „all I care is for tonight / I want you to feel alright“.

Und dann, dann kommt sie endlich wieder dran, die Mundharmonika. Wer hat hier Dylan gerufen? Gemeinsam mit der Westerngitarre und einer Stimme, die an den richtigen Stellen zittert, ist „a place to go“ ein Lied, das gleichzeitig neu ist und nach Nostalgie klingt. „Thank god I know a place to go / where my heart beats slow / where my mind isn’t racing all the time“ singt doppelfinger, es geht um diesen einen, guten Ort, der Musik heißt.

So fantastisch also kann das live klingen, und wird es auch demnächst wieder: Am 19. Mai spielt doppelfinger in der Bäckerei in Innsbruck, am 20. Mai im Orpheum Extra in Graz, am 21. Mai im Röda in Steyr und am 26. Mai im B72 in Wien.

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