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Filmflimmern

Filmflimmern

„This is Spinal Tap“ kriegt ein Sequel, Todd Solondz dreht wieder einen Film, Nicholas Hoult wird Lex Luthor und Emerald Fennel träumt von einem erotischen Dinosaurier-Film. Das alles und mehr gibt es im Filmflimmern.

Von Pia Reiser

„Past Lives“ ist bei den Gotham Awards als „Best Feature“ ausgezeichnet worden, der Preis für „Best International Feature“ und für das beste Drehbuch ging an „Anatomy of a Fall“. Alle PreisträgerInnen gibt es hier.

Aus Robert de Niros Rede bei den Gotham Awards wurden Kommentare über Donald Trump rausgeschnitten.

Apropos Trump, der soll in einem Biopic von Sebastian Stan gespielt werden.

Das Stadtkino Wien ist beim Österreichischen Kinopreis für seine herausragende Programmarbeit ausgezeichnet worden. Die Förderpreise für innovativen und ökologisch nachhaltigen Kinobetrieb erhalten das Schubert Kino Graz und das Kino Freistadt. Die Einsaalkinos Breitenseer Lichtspiele, Filmkulturclub Dornbirn und Lichtspiele Gföhl werden mit Anerkennungspreisen für besonders engagierte Zielgruppenarbeit ausgezeichnet.

Am 9. Dezember findet die Verleihung des Europäischen Filmpreises statt, die Preisverleihung könnt ihr auch auf fm4.orf.at im Livestream verfolgen! Einige Preisträger stehen schon fest. Markus Binder wird für seinen Soundtrackzu Jessica Hausners „Club Zero“ mit dem Europäischen Filmpreis ausgezeichnet.

Todd Solondz, Meister des Unangenehmen, dreht mit Elizabeth Olsen einen Film namens „Love Child“.

Rob Reiner beginnt nächstes Jahr mit den Dreharbeiten zum zweiten Teil von „This is Spinal Tap“, mit dabei sein sollen ua Elton John und Paul McCartney.

Von Alex Ross Perry („Her Smell“) werden wir demnächst zwei Dokumentationen zu sehen bekommen, als Zielgruppe hat er sich die Generation X auserkoren. Eine Doku dreht sich um Videotheken und eine um Pavement.

Regisseurin Emerald Fennell („Promising Young Woman“, „Saltburn“) gibt immer herrliche Interviews, hier verrät sie, dass eines ihrer Traumprojekte ein Erotikfilm über die Beziehung zwischen einem Mann und einem Dinosaurier wäre.

Catherine Hardwicke, Regisseurin von „Twilight“, hat in einem Interview zugestimmt, dass Jacob Elordi und Jenna Ortega die perfekte Besetzung für ein „Twilight“-Reboot wären.

Ab heute, 1. Dezember 2023, hat auch Macauly Culkin einen Stern am Hollywood Walk of Fame.

Erster Still aus dem neuen Film von Paolo Sorrnetino zeigt einen rauchenden Gary Oldman.

Nicholas Hoult wird im nächsten Superman-Film Lex Luthor spielen.

Erster Trailerfür „Furisa: A Mad Max Saga“ ist da!

J. A Bayona hat die Geschichte des Flugzeugabsturzes eines Rugby-Teams in den Anden verfilmt. (Die wahre Geschichte wurde bereits 1993 von Frank Marshall mit Ethan Hawke als „Alive“ verfilmt).

LaKeith Stanfield spielt einen Mann, der sich als Jesus ausgibt. „The Book Of Clarence“ schaut ziemlich gut aus.

Eddie Murphy ist zurück als Beverly Hills Cop.

Die neonfarbenen Inlineskates aus „Barbie“ kann man jetzt kaufen, zu finden ua im wunderbaren Gift Guide von Indiewire.

„Avatar 3“ soll Weihnachten 2025 in die Kinos kommen, prognostiziert James Cameron.

Bis zum März 2024 kann man noch beim LUX Publikumsfilmpreis seine Stimme abgeben, fünf Filme sind nominiert - ua Aki Kaurismäkis „Fallende Blätter“ und İlker Çataks „Das Lehrerzimmer“.

Superschöner Supercut von Geräuschen in den Filmen von Christopher Nolan.

In der aktuellen Episode des FM4 Filmpodcast ist Schauspieler Thomas Schubert („Roter Himmel“) zu Gast, nächsten Montag sprechen Christian Fuchs und ich über Ridley Scotts „Napoleon“ und Bradley Coopers „Maestro“.

Beste Liste: Feminist Film Theory: An Introductory Reading List
Beste Liste II: Owen Wilsons best performances

Neu im Kino

Saw X
„Saw X“ spielt zwischen „Saw“ und „Saw 2“ ist einer meiner Inhaltslieblingssätze des Filmjahres 2023. Jigsaw aka John Kramer (Tobin Bell) reist nach Mexiko, er hofft, dass experimentelle Wunderbehandlungen in einer Klinik dort auch seine Krebserkrankung stoppen können. Das Ganze ist allerdings ein Betrugt und so - nein! ja! - denkt sich Jigsaw Folterfallen aus, um die Betrüger zur Rechenschaft zu ziehen. Gelungener Revenge-Horror, der mit Gore nicht geizt, so Natalie Brunner.

Wish
Keine Vorweihnachtszeit ohne Disney-Film! In den USA herrscht im Mouse House große Enttäuschung über den ausbleibenden Box Office Erfolg von „Wish“, Disney-Expertin Natalie Brunner allerdings ist ziemlich begeistert, hier erzählt sie mehr über den Film.

Wie kommen wir da wieder raus
Patchwork-Familien-Weihnachtskomödie als Nachfolge-Film zu Eva Spreitzhofers Gesellschaftskomödie „Womit haben wir das verdient?“. Abgesehen von den üblichen Weihnachtsthemen, werden hier noch generationenübergreifende Reizthemen wie alternative Medizin, Veganismus und fast schon wieder vergessene Reizthemen wie Impfgegner (nicht verpassen: Regisseurin Marie Kreutzer spielt eine Demonstrantin!) verhandelt. Mit dabei: Caroline Peters, Marcel Mohab, Simon Schwarz, Hilde Dalik, Michael Ostrowksi.

Renaissance: A Film by Beyoncé
Der Konzertfilm/Dokumentation-Hybrid begleitet Beyonces „Rennaissance“-Tour von Schweden bis Missouri. Zu sehen gibt es eine unglaubliche Menge an silbernen Stiefel, jede Menge Glamour und Bühnenbling - und auch Schnipsel von Beyonces Kindern Blue Ivy, Rumi und Sir.

Juli
Journalistin und Regisseurin Barbara Kaufmann erzählt in der Dokumentation „Juli“ einen Teil ihrer Familiengeschichte und darüber hinaus wirft sie einen Blick auf Lebensrealitäten von Frauen im vergangenen Jahrhundert. Von der Monarchie bis hin zum Zweiten Weltkrieg. Ganz unterschiedliche Frauen - ua Barbara Blaha und Künstlerin Deborah Sengl - kommen zu Wort. Im Anschluss an die Vorstellung am 4. Dezember im Votivkino gibt es auch ein Gespräch mit Barbara Kaufmann und Protagonistinnen des Films.

Der Riss
Wenn man glaubt, man hat alles schon gesehen und das Genre durchschaut, dann führt einem Paul Ertls „Der Riss“ auf Glatteis. Die Geschichte von der 80jährigen Frau Pospisil (Berta Kammer), die einen Riss in ihrer Wohnung entdeckt, der sich gegen Zuspachtelei und allerlei andere Maßnahmen wert, ist tatsächlich eine Geschichte, die man noch nie so gesehen hat. Ein Film, der schlau mit Horror-Genrekonventionen liebäugelt, um sich dann wonadres hinzuentfalten. „Der Riss“ ist auf der Diagonale 2023 gelaufen und wird am 5.12 im Votivkino gezeigt!

Termine

30.11-10.12: This Human World, Wien
01.12: Love Actually, Votivkino, Wien
01.12: Preview: „Rickerl“, Das Kino, Salzburg
01.12: Focus On LIVE: Tina Frank featuring General Magic, Breitenseer Lichtspiele, Wien
02.12: Solarys, Filmmuseum, Wien
03.12: Anton Corbijn’s Squaring the Circle: The Story of Hipgnosis, Filmcasino, Wien
04.12: The Apartment, Metro Kinokulturhaus, Wien
05.12: Der Riss, Votivkino, Wien
06.12: Aferim, Leokino, Innsbruck
06.12: Cyndi Lauper: Let the Canary Sing, Filmcasino, Wien

In diesem Sinne: When you’re in love with a married man, you shouldn’t wear mascara. („The Apartment“)

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