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Fotos vom Out of The Woods Festival 2017

ACODA (Wenzl/Pichler)

fm4 festivalradio

„The Truth Is A Lie“

Leslie Feist singt den schönsten Satz des Abends, aber eine Wahrheit stimmt tatsächlich: Das Out Of The Woods Festival war eine herrliche Erfahrung. Eine handvoll Gründe, wieso alle nächstes Jahr nach Wiesen fahren sollten.

Von Lisa Schneider

Von Donnerstag bis Samstag ist das Out Of The Woods Festival in Wiesen über zwei Bühnen gegangen. Schon im Vorfeld war die Freude über das Line-Up mit unter anderem alt-J, Foals oder Phoenix riesengroß. Und auch der letzte und dritte Abend war umwerfend - allen voran die Auftritte von Benjamin Clementine und Feist.

Fotos vom Out of The Woods Festival 2017

ACODA (Wenzl/Pichler)

Weitere fünf Gründe, sich die Tickets für’s nächste Jahr schon bald zu sichern:

Der Bass, der lebt und dröhnt

Nicht nur wie schon am Samstag erwähnt bei Foals, sondern auch am gestrigen Abend, etwa bei Lea Santee und Sohn, gibt es eine besondere Zutat, die das Liveset zum Leben erweckt. Es ist der dumpfe, donnernde Bass, der direkt von der Bühne ins Blut übergeht. Fast wär’s, als hätte man einen Herzschrittmacher - nämlich den mit dem besten Musikgeschmack.

Fotos vom Out of The Woods Festival 2017

ACODA (Wenzl/Pichler)

Fahr auf’s Out Of The Woods und dein Herz tanzt.

Auf ein Wiedersehen

Gerade hat das Set von Cigarettes After Sex, der Band, die perfekt zu den ersten Regentropfen ihre tragisch-schönen Melodien zelebriert, angefangen, als neben mir lautes Gekreische losgeht. Zwei Freundinnen, die sich seit gut zehn Jahren nicht getroffen haben, liegen sich jetzt in den Armen.

Fotos vom Out of The Woods Festival 2017

ACODA (Wenzl/Pichler)

Fahr auf’s Out Of The Woods, deine beste Freundin oder dein bester Freund ist schon dort.

Gospel runs the world

Weiße Jumpsuits, blaue Jumpsuits, barfuß, riesige Haartolle: am noch frühen Abend des letzten Tages am Festival ist es Zeit für den Mann, der gerne auch als Mischung zwischen James Brown und Nick Cave beschrieben wird: Benjamin Clementine. Er ist nicht immer glücklich mit dem Publikum, vor allem mit den Personen, die während seines Sets nicht aufstehen, sondern in der Wiese sitzen bleiben. Und auch, wenn Benjamin sich noch an die Wiesener (!) Festivalkultur gewöhnen muss, war das wohl das letzte Mal, diesen Ausnahmekünstler live mit ungefähr 1499 anderen ZuseherInnen zu sehen. Das nächste Mal wird’s wohl ein Stadion.

Fotos vom Out of The Woods Festival 2017

ACODA (Wenzl/Pichler)

Fahr auf’s Out Of The Woods, dort gibt’s die Acts im kleinen Rahmen, die du sonst nur mehr im großen erleben wirst.

Babyblues

Das Set von Sohn ist allen Erwartungen gerecht genauso durchdacht, fein arrangiert und drängend, wie zuletzt in der Wiener Arena. Der liebste Moment ist der, als mir klar geworden ist, die Frau, die abgeschirmt im Tontechnikerbereich mit dem Baby in der Bauchhalterung festgezurrt tanzt, ist eben seine Frau – und der Zwerg der kleine Eliott, sein Sohn. Mit riesigen Kopfhörern und noch riesigeren Augen hat er das Lichterspektaktel und seinen Papa beobachtet.

Fotos vom Out of The Woods Festival 2017

ACODA (Wenzl/Pichler)

Fahr auf’s Out Of The Woods, es ist ein Festival for everyone.

1,2,3,4, tell me that you love me more

Der Song, bei dem alle gemeinsam laut werden: Endlich, endlich, Leslie Feist ist hier. Die Frau, die keine Interviews gibt und auch keine Fotografen zu nahe an sich heranlässt, ist auf der Bühne der Charme in Person. Sie wirbelt im Sommerkleid und mit der Gitarre dahin: „Hey guys, can you believe it? This song is ten years old. It’s full with ten years of joy, darkness, pleasure, anxiety, and hope. Sing with me.“ Und alle singen.

Fotos vom Out of The Woods Festival 2017

ACODA (Wenzl/Pichler)

Fahr auf’s Out Of The Woods, du wirst dort Legenden live erleben.

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