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Games-Ausblick 2018: Drei Spiele für ein gutes neues Jahr

2017 war ein gutes Spielejahr, aber auch 2018 verspricht Großes. Drei Spieletipps zum Jetzt-schon-Freuen.

Von Rainer Sigl

Wer Spiele liebt, weiß, dass wie in sonst kaum einem anderen Medium von Jahr zu Jahr größere, bessere und vor allem hübschere Titel erscheinen. Die Marketingmaschinen für die am heißesten erwarteten Blockbuster des Jahres laufen sowieso quasi das ganze Jahr auf Hochtouren, aber es gibt auch Spiele, die etwas unter dem Radar bleiben und auf die man sich aber ebenso freuen kann.

Die Rückkehr des Mini-Indianas

Die größte Freude bereitet mir das hoffentlich schöne Wiedersehen mit einem alten Bekannten. Ins Labyrinth aufbrechen, Gold und Schätze einsammeln, Schlangen und Yetis mit der Peitsche bekämpfen und beim Tod wieder ganz zurück zum Anfang: Das war und ist „Spelunky“, eines der am heißesten geliebten Spiele der Indiegeschichte.

Den knuddeligen Plattformer mit dem unendlichen Wiederspielwert gibt es in der einen oder anderen Form seit 2008, 2018 soll endlich ein Nachfolger erscheinen. Über „Spelunky 2“ weiß man momentan noch nicht wirklich viel, außer dass wohl wenig an der bewährten Formel gerüttelt werden soll. Und das ist auch gut so, denn die ist zeitlos toll und macht dank Zufallsgenerierung bei jedem Neustart beinahe endlos Spaß. Ein Jahr, in dem ein neues „Spelunky“ erscheint, kann eigentlich nur fantastisch werden. Wann genau es so weit sein wird, ist derzeit noch unbekannt.

Gangsterdrama zu zweit

In eine ganz andere Welt entführt uns schon Ende März „A Way Out“. Das Besondere am Spiel um zwei sehr unterschiedliche Kriminelle ist, dass es vollständig auf gemeinsames Spielen ausgelegt ist. Ein Gefängnisausbruch, Überfälle und sonstige brenzlige Situationen lassen sich nämlich nur zu zweit meistern. „A Way Out“ braucht also einen zweiten Mitspieler, der entweder vor demselben Bildschirm auf der Couch oder aber online die spannende Geschichte voranbringt.

Der Macher des Spiels ist auch Filmfreunden nicht unbekannt: Der schwedisch-libanesische Regisseur Josef Fares, bekannt durch seine Komödien „Jalla! Jalla!“ und „Kops“, versucht sich nach seinem Erstlingsspiel „Brothers: A Tale of Two Sons“ erneut am interaktiven Medium Videospiele - schon in seinem ersten Spiel war die Zusammenarbeit zweier Spielfiguren die zentrale Spielmechanik.

Blutsauger im Nebel

Ein dritter Spieletipp für 2018 ist das düstere Actionrollenspiel „Vampyr“. Im London des Jahres 1918, in dem eine tödliche Grippewelle tobt, müssen wir darin als frischgebackener Vampir mit unserem neuen Leben als blutsaugender Untoter zurechtkommen.

Im neuen Spiel der Macher der Teeniedrama-Serie „Life is Strange“ sollen wir aber die Wahl haben, ob wir uns wie Dracula blutig von unschuldigen Menschen ernähren oder aber ganz aufs Töten verzichten wollen - und nebenbei nach einer Heilung für die grassierende Epidemie suchen. So oder so erforschen wir dabei ein umwerfend atmosphärisches London bei Nacht, in dem wir nicht die einzigen Monster sind. Auch „Vampyr“ soll schon im Frühjahr veröffentlicht werden.

2018 kann kommen - der Vorrat an großartigen Spielen dürfte uns auch im neuen Jahr nicht so schnell ausgehen.

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