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Rico Nasty

Atlantic Records

Rico Nasty ist ein Schwergewicht im verbalen Fight Club

Der Hip Hop Lesekreis über „STFU“ von „Nightmare Vacation“, dem Debütalbum der MC Rico Nasty

Von Natalie Brunner

Nach sieben Mixtapes, mit denen sich Rico Nasty bereits einen Platz im Wahrnehmungsspektrum nicht nur von Rap-Fans und auf den Soundtracks von vielen Coming-of-Age-Serien und -Filmen erkämpft hat, erscheint jetzt ihr Debütalbum „Nightmare Vacation“.

Ricos aggressiver, schriller MC-Style, kombiniert mit ihrer ins Comichafte überzeichneten Rap-Persona ist zu einer Trademark geworden und prägt auch die Nummer „STFU“, ein Kürzel für Shut The Fuck Up.

Nu-Metal, Punk, MDMA, Spongebob und ins Absurde hochgepeitschter Hyperpop prägen den Sound von Rico Nasty, zu dem sie ihre Stimme bis in HNO-Ärzt*innen zur Verzweiflung bringende Heiserkeit strapaziert.

Auf „Nightmare Vacation“ arbeitet Nasty mit verschiedenen Producer*innen zusammen. Kenny Beats, mit dem sie mehrere Mixtapes gemacht hat, ist nur mit der Nummer „Smack a Bitch“ aus dem Jahr 2018 vertreten. Es ist ihr größter Hit bis dato, und hat ein ähnliches Stimmungstimbre wie „STFU“.

Harley Quinn aus dem Batman-DC-Universum ist ein auch nicht übersehbarer, ästhetischer und ideologischer Einfluss der Rap Figur Rico Nasty.

Parallel zum Album „Nightmare Vacation“ erscheint die fiktive Entstehungsgeschichte des Werks als Comic. „Nightmare Vacay“ wird es heißen.

Über das Aggressionen kanalisierende Chaos ihres Song „STFU“ - Shut The Fuck Up – unterhält sich der Hip Hop Lesekreis.

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