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Popfest Plakat mit zwei Insekten

Popfest

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Unsere RedakteurInnen Daniela Derntl, Christoph Sepin und Lisa Schneider stellen euch ihre persönlichen Highlights am Popfest vor.

Endlich ist es wieder so weit: Die gelbe Ente bezieht ihren liebsten sommerlichen Badeteich, nämlich den vor der Wiener Karlskirche. Popfest-Zeit!

FM4 Festivalradio

Das Popfest 2017 findet heuer von 27. bis 30. Juli am und rund um den Wiener Karlsplatz statt.

Alle Infos auf popfest.at

Kommenden Donnerstag geht die größte Feier österreichischer Musik los - und bis Sonntagabend nimmt die Party kein Ende. Die wichtigsten Informationen und Highlights des Programms hat euch Katharina Seidler schon verraten. Wer sich noch immer nicht entscheiden kann, welche Band er wann sehen will - diese persönlichen Geheimtipps helfen euch garantiert weiter.

Daniela Derntl empfiehlt Klitclique, Mitra Mitra, Hunney Pimp

Klitclique: Samstag, 29. Juli, 01.00, TU Prechtlsaal

Um Empowerment, Sex, Feminismus und Hip Hop geht es dem Performance-Duo Klitclique. Gudit und Schwanger provozieren mit derben Texten und souveräner, sehenswerter Show. Die beiden aus der bildenden Kunst kommenden und der Burschenschaft Hysteria nahestehenden MCs rappen über holprige Old-School-Beats und zerfleddern dabei den Multi-Level-Machismo der Musik, der Kunst und des Alltags.

Mitra Mitra: Donnerstag, 27. Juli, 00.00, TU Prechtlsaal

Cold Wave, Synth-Pop und Industrial paaren die Neuseeländerin Violet Candide und der Brite Mahk Rumbae, der auch schon bei den musikalisch ähnlich geschminkten Codex Empire, Konstruktivists, Oppenheimer MKII und Ghost Actor dabei war, während Violet Candide in Wien den Synth-Wave-Club „Future Echo“ veranstaltet hat. Als Mitra Mitra zelebrieren die beiden mit minimalistischen Rhythmen die spröde und dunkle Seite der Elektronik. Hin und wieder schimmert Candides Stimme durch die kargen LoFi-Arrangements. Das klingt oft traurig, bleibt aber tanzbar.

Hunney Pimp: Samstag, 29 Juli, 00.00, Club Roxy

Hunney Pimp lebt in Wien und hat bis vor Kurzem noch als Madda Rah über Boombap-Beats gerappt. Als Hunney Pimp geht sie jetzt in Richtung atmosphärischer Cloud Rap und beleuchtet dabei introspektiv die Gefühlswelt der Generation Y. Sie singt und rappt im oberösterreichischen Dialekt über Traurigkeit, Hass, Liebeskummer, Einsamkeit und Müdigkeit. Eine entspannte Angelegenheit!

Christoph Sepin empfiehlt Bruch, I’m A Sloth, 5K HD

Bruch: Donnerstag, 27. Juli, 23.00, TU Prechtlsaal

Die 2014 veröffentlichte Hymne „Take Me Home Vienna“ von Bruch ist eines der besten Lieder der letzten Jahre, der Soundtrack für die ganz, ganz späten Stunden des Abends. Ende letzten Jahres kam mit „Lottery“ die neue Platte des Projekts raus, auf der die Melancholie gefeiert und die großen Schwierigkeiten des Lebens in beeindruckender Einfachheit zusammengefasst werden. Minimalismus, Noise, die schönsten Momente der Rock’n’Roll-Geschichte, aufbereitet in wunderbarster Kompromisslosigkeit.

I’m A Sloth: Donnerstag, 27. Juli, 19.30, Red Bull Brandwagen

Garagerock mit Turtles-Masken, DIY-Rockspaßigkeiten und Fuck-It-Attitude, das serviert das Wiener Trio I’m A Sloth heuer am Popfest. Unverfroren im Grunge zuhause versteckt sich die Band nicht vor ihren Einflüssen, schafft es aber gleichzeitig in lauter Experimentierfreudigkeit ihr ganz eigenes Ding durchzuziehen. Freunde und Freundinnen der verzerrten Gitarrenmusik sollten die Freiluftshow nicht verpassen.

5K HD: Samstag, 29. Juli, 23.00, TU Kuppelsaal

Wer letztes Jahr bei gefühlten 40 Grad bei der Show von Schmieds Puls im Brut am Popfest anwesend war, sollte es wissen: Mira Lu Kovacs ist nicht nur auf Platte, sondern auch live eine der spannendsten, einzigartigsten und präsentesten Performerinnen des Landes. Jetzt kehrt die Musikerin aufs Popfest zurück. 5K HD heißt das hervorragend betitelte neue Projekt, das aus der Kollaboration von Kovacs und der Band Kompost 3 entstand. Dissonanzen werden hier nicht umschifft, sondern zelebriert, voller Eigensinnigkeit, vor sich hin tröpfelnder Elektronik und überwältigender Eskalation. Da wird auch heuer wieder ordentlich geschwitzt werden.

Lisa Schneider empfiehlt Lea Santee, Baits, Tents

Lea Santee: Freitag, 28. Juli, 21.00, Red Bull Brandwagen

Bei einem Live-Set von Lea Santee ist hypnotisierenderweise gar nicht sicher, was lauter schlägt, das Herz oder der Bass. Was auf ihrer EP „Venice II“ nach smoothem, minimalistischem Future-R’n’B klingt, wird live zum Tanz durch die donnernde Nebeldisko.

Baits:Samstag, 29. Juli, 23.00, TU Prechtlsaal

Von dreamy zu fetzig: So lassen sich Gigs von Baits am besten beschreiben, schrulliges Kraut und kreischender Oldschool-Punk, die große Rotzlöffel-Geste und vibrierende Gitarrensaiten. Es wird außerdem auch neue Songs zu hören geben, und wo funktioniert das besser als in der schönen Sommer-Sauna im TU Prechtlsaal.

Tents: Samstag, 29. Juli, 19.30, Red Bull Brandwagen

Und zum krönenden Abschluss: Auch wenn das Trio Tents erst vor kurzem ihr Mini-Album „Under My Wings“ veröffentlicht hat, flüstert die Szene schon jetzt hinter vorgehaltener Hand über ihre Live-Großartigkeit. Hiermit sei es in die Welt und auf den Karlsplatz hinausgebrüllt: Herzschmerz im Postpunkmantel, den ihr so live in Wien nicht besser erleben werdet.

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