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Screenshot des Spieles Sea of Thieves

Microsoft Studios

Stressig ist das Piratenleben

Bei „Strand, Sonne und Meer“ denkt man wohl an einen Sommerurlaub, auf einer tropischen Insel, oder zumindest irgendwo am Strand. Kommen die Schlagwörter Augenklappe, Holzbein und Kanonenkugeln hinzu, tauchen dann eher Bilder von wankenden Piraten auf. Beides hat das MMO „Sea of Thieves“ zu bieten.

Von Christian Stipkovits

Schön sieht es aus in der Welt von „Sea of Thieves“. Auf den Inseln im Comicdesign gibt es tropische Vegetation, Holzhütten und das Meeresrauschen lädt ein, sich ein Schiff zu schnappen, und das Piratenleben genießen.

Es heißt, Piraten seien gesellig. Selbst Jack Sparrow segelt nicht allein durch die Weltmeere. Er braucht eine Crew, und das gilt auch für „Sea of Thieves“. Man muss entscheiden, ob man mit einem kleinen Boot die Weltmeere unsicher macht, oder doch lieber ein größeres Schiff wählt.

Screenshot des Spieles Sea of Thieves

Microsoft Studios

Steuermann, Ziel setzen!

Letzteres muss man mit drei anderen Spielerinnen und Spielern erst mal zum Auslaufen klarmachen. Den Anker lichten, bestimmen, wohin die Reise eigentlich gehen soll, oder die Segel setzen und nachtrimmen. Dabei ist Kommunikation wichtig. Zwar bietet „Sea of Thieves“ die Möglichkeit, ohne Sprachchat auszukommen, indem fertige Phrasen ähnlich wie „Komm mal her“ und „Ich habe einen Schatz gefunden“ auf dem Display erscheinen, doch die Kommunikation ist viel einfacher mittels Mikrofon und Kopfhörer.

Was exklusive Spieltitel betrifft, sieht es momentan auf der Microsoft Xbox Konsole etwas mau aus. Sony hat mit der PlayStation eindeutig die Nase vorne. „Sea of Thieves“ ist hier keine Ausnahme.

So läuft die Rollenverteilung klarer und schneller: wer kümmert sich nun um das Steuer des Schiffes? Wer klettert ins Krähennest am höchsten Mast des Schiffes um nach Seemonstern, Felsen im Meer oder feindlichen Schiffen Ausschau zu halten.

Auch die Crew der feindlichen Schiffe wird von anderen Spielerinnen oder Spielern gesteuert. Entweder man schafft es zu fliehen, indem man die Segel richtig setzt, und der Steuermann einen waghalsigen Kurs zwischen Felsen wählt, oder man stellt sich dem Kampf.

Gegner auf Backboard

Am besten gewinnt man einen Kampf, indem man knapp über dem Wasserspiegel des gegnerischen Schiffes mit den Schiffskanonen zielt und feuert. Trifft man zu weit oben, hat man zwar ein Loch in die Schiffswand geschossen – nur fließt das Wasser dann eben nicht in das Schiff. Wird man getroffen, muss man hektisch mit Eimern das Wasser loswerden, und mit Holzplanken das Loch abdichten. Sonst sinkt das Schiff, und das gegnerische Team freut sich über den Loot.

Screenshot des Spieles Sea of Thieves

Microsoft Studios

Fiese Taktiken?

Den Loot, also die Belohnungen, kann ein gegnerisches Team auch dann bekommen, wenn man auf einer Insel überfallen wird. Eine gemeine Taktik ist, einem Team kurz vor Questende aufzulauern, und das funktioniert in „Sea of Thieves“ etwa so:

„Sea of Thieves“ kann man plattformübergreifend auf Xbox und Windows spielen.

Das generische Team ist zum Beispiel dabei wilde Tiere zu fangen. Für die Aufgabe muss man auf die Insel schippern, das Tier fangen, und dem Questgeber zurückbringen. Ist man nicht vorsichtig, kann es passieren, dass kurz vor der Hütte des Questgebers fiese Piraten warten, und die Belohnung abstauben. Schafft man es jedoch die Aufgabe abzuschließen, gibt es als Belohnung Gold, und damit kann man sich bessere Ausrüstung kaufen.

Screenshot des Spieles Sea of Thieves

Microsoft Studios

Keine Langzeitmotivation in der schönen Welt

Das Problem in „Sea of Thieves“ist jedoch, dass diese Aufgaben schnell langweilig werden. Die Aufgaben variieren leider nicht besonders und so wird es bald eintönig. Von einer tollen Story ist die Spielewelt weit entfernt, das macht auch die schöne Grafik nicht wett.

„Sea of Thieves“ weckt Erinnerungen an Sid Meiers „Pirates"
Bei der ersten Ankündigung vom Entwicklerstudio Rare, musste ich unweigerlich an das Spiel„Pirates!“ denken. MicroProse/Sid Meier veröffentliche „Pirates!“ 1987 auf dem NintendoEntertainmentSystem und sorgte bei vielen Spielerinnen und Spielern für Begeisterung. In „Pirates!“ wurden Elemente von Arcade-Spielmechaniken, Wirtschaft und Strategie vereint. Viele dieser Konzepte finden sich in „Sea of Thieves“ wieder.

In Kämpfe gegen andere Teams gerät man seltener als erwartet. Immerhin hat „Sea of Thieves“ die 1-Million-Marke an Spielerinnen und Spielern geknackt, die jedoch in unterschiedlichen Instanzen spielen. Es gibt also nicht eine riesige Welt, in der alle Spieler gleichzeitig anzutreffen sind.

Screenshot des Spieles Sea of Thieves

Microsoft Studios

„Sea of Thieves“ punktet vor allem durch die kooperativen Spielmechaniken. Mit Freunden spielt es sich noch immer am besten, und deswegen werden Antonia Stabinger, Gast Jana Fischer und ich ein Let’s Play auf unserem Twitch Kanal von „Sea of Thieves“ machen. Um 17.00 Uhr starten wir mit „A Way Out“ und später stechen Kapitänin Stabinger, Steuermann Fischer und ich in See.

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