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Logo von "PlayerUnknown's Battlegrounds": eine Figur mit weißem Hemd, Krawatte und einem Stahlhelm.

PUBG Corporation

Alle gegen alle

Battle-Royale-Spiele sind bereits seit Monaten der Überflieger der Gameskultur. Wir ergründen die Faszination von „PUBG“ und Co. in der FM4 Spielekammerl-Show.

Von Robert Glashüttner

Es ist erst gut ein Jahr am Markt, aber innerhalb kürzester Zeit der größte Hit am PC-Spielemarkt geworden: „PlayerUnknown’s Battlegrounds“, kurz „PUBG“. Es ist ein sogenannter Battle-Royale-Shooter, das heißt: jede gegen jeden. Bis zu 100 SpielerInnen tummeln sich mit ihren Charakteren pro Runde, aber am Schluss bleibt immer nur eine Figur übrig.

Zu Beginn jeder Partie „PUBG“ steht die Frage, wo man denn abspringen möchte. Anfangs fliegen nämlich alle SpielerInnen in einem Flugzeug über der Spielwelt und können entscheiden, wann und wo sie runter möchten. Die nächsten Schritte: Schauen, wo in der näheren Umgebung andere Leute gelandet sind, und natürlich Ausrüstung und Waffen sammeln. Ab sofort wird die Welt alle paar Minuten kleiner: Eine kreisförmige Barriere, der notorische Circle, engt das Spielfeld ein und zwingt die SpielerInnen damit zum ständigen Bewegen.

Screenshot aus "PlayerUnknown's Battlegrounds": Die Spielfigur wird von hinten gezeigt und blickt auf eine weitläufige Naturlandschaft.

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Stay vigilant!

Als AnfängerIn macht man den Fehler, zu wenig auf die Umgebung zu achten und zu viel Aufmerksamkeit auf die Ausrüstung zu lenken. Dabei geht Sicherheit vor Durchschlagskraft: Weiß man, wo sich andere SpielerInnen befinden, kann man sich notfalls auch nur in Unterhose gekleidet mit provisorischen Waffen zur Wehr setzen. So ist es etwa nicht unüblich, sich in der Frühphase einer Spielrunde gegenseitig mit Bratpfannen eins überzuziehen.

Diese amüsanten Momente, gepaart mit der spielerischen Unberechenbarkeit eines 100-köpfigen „Jeder gegen jeden“-Shootouts macht einen Großteil der Faszination von Battle-Royale-Games aus. Wirklich spannend wird es immer gegen Ende einer Partie, wenn nur noch eine Handvoll Spielerinnen am Feld sind. Dann gilt meistens: Wer sich zuerst bewegt, verliert. Doch irgendwann muss sich jede Figur bewegen, denn ist man außerhalb des immer kleiner werdenden Kreises, verliert man schnell Lebensenergie und tötet sich damit quasi selbst.

Niederschwellige Unterhaltung

Eine Runde „PUBG“ dauert nie länger als 30, 35 Minuten – ideal also, wenn man nicht allzu lang am Stück spielen möchte oder kann. Auch muss man nicht viel wissen, um Spaß mit dem Game zu haben. Das Prinzip ist schnell verstanden, und man muss auch nicht tage- oder wochenlang diverse Befehle oder Zaubersprüche auswendig lernen, um Chance auf eine gute Platzierung zu haben. Wer sich viel bewegt und aufmerksam ist, hat gute Aussichten, länger als zehn Minuten im Spiel zu überleben. Man muss dafür nicht mal Schüsse abgeben, sondern kann versuchen, möglichst unsichtbar zu bleiben. Darüber hinaus ist immer auch ein bisschen Glück mit dabei, was vor allem EinsteigerInnen Freude bereitet.

Wer trotzdem nicht selbst spielen möchte, schaut einfach zu: „PUBG“ und Co. sind auch in der „Let’s Play“-Variante sehr beliebt. Anderen Menschen - und da vor allem ProfispielerInnen - im Stream zuzusehen, ist oft ebenso lehrreich wie unterhaltsam.

Screenshot aus "PlayerUnknown's Battlegrounds": Eine Figur läuft auf ein weißes Auto zu, von dem eine andere Figur springt.

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„Fortnite“ als neuer Überflieger

Der große Erfolg von „PlayerUnknown’s Battlegrounds“ hat natürlich schnell die Konkurrenz auf den Plan gerufen. „Fortnite“, ein anderes Battle-Royal-Spiel, das visuell weniger militärisch und dafür wesentlich bunter in Szene gesetzt ist, hat „PUBG“ bei den Userzahlen mittlerweile überholt. Das neue Game-Genre ist allerdings so populär, dass die beiden Riesenspiele problemlos nebeneinander koexistieren können, anstatt sich wechselseitig eine Konkurrenz zu sein.

Spielekammerl-Show mit „PUBG“

Die aktuelle FM4 Spielekammerl-Show widmet sich heute (Donnerstag, 17. Mai) exklusiv dem Phänomen Battle Royale. David Dittrich, seines Zeichens Chef vom FM4 Marketing und passionierter „PUBG“-Spieler, wird die Spielekammerl-Hosts in die Feinheiten der Spielegattung einweihen. Die Show läuft wie immer von 17 bis 21 Uhr auf twitch.tv/radio_fm4 und hier auf fm4.ORF.at.

Live-Video von radio_fm4 auf www.twitch.tv ansehen

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