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Gimme dem ooos: Lou Asril spielt eine FM4 Acoustic Session für uns

Soul und Selbstbewusstsein. Backgroundgesang und Bösendorfer Flügel. Lou Asril präsentiert uns stripped down versions seiner Songs.

Von Lisa Schneider

Hellgrauer Hoodie, schwarze Jogginghose, weiße Sneaker mit neongelben Streifen. Lou Asril hat es nicht nur beim Musikmachen, sondern auch auf der Bühne gern gemütlich - und so gekleidet kommt er auch im Studio 2 des RadioKulturhauses zur FM4 Acoustic Session vorbei. Dass sein straighter Look so gut zur smoothen Soulmusik passt, die der 19-jährige Oberösterreicher schreibt, ist entweder ein schöner Zufall oder echt gut durchdacht.

Lou Asril ist unser FM4 Soundpark Act im Juli: Lou Asril hat den Soul und er hat den Style.

Live ist er das nächste Mal am 26. Juli am Wiener Popfest zu sehen. Seebühne, 20.00.
Better be there.

Und Lou Asril kommt nicht alleine: Er hat seine Band mitgebracht, wenn diesmal auch in dezimierter Form. Das sind in diesem Fall Philipp Mühleder am Klavier sowie Pia Sophie Denz und Sophia Andlinger an den Backing Vocals.

Kurzes Staunen beim Betreten des Raums: der schwarze, elegant-schöne Bösendorferflügel macht schon was her. „Das wär’ schon was, für später mal“, schmunzelt Lou Asril, während er sich am Barhocker niederlässt und die Stimme weich und warm eingesungen wird.

Das Klavier ist überhaupt das Instrument, an dem Lou Asril zu allererst zu spielen beginnt, mit neun, zehn Jahren. „Damals gab’s ziemlich viele Fingerübungen“, lacht er, „aber ich hab damals dann schon schnell begonnen, eigene Melodien zu schreiben. Immer, wenn ich nicht üben wollte, konnte ich die dann vorzeigen und sagen: Ich hab’ eh was gemacht!“

„Divine Goldmine“ ist die Single, mit der wir Lou Asril kennengelernt haben, ein Nu-Soul-Alternative R’n’B-Meisterstück, das sich auf das konzentriert, was seine Musik so fabelhaft macht: seine Stimme. „Der Song ist am Klavier entstanden“, erzählt er, „ihr könnt selbst sagen, ob das jetzt auch jetzt noch in einer akustischen Version klappt“. Spoiler: Es hat gut geklappt.

Auch zu hören bei der Session gibt es die aktuelle Single von Lou Asril, „Soothing Moving“, die das Zurückgelehnte schon im Titel trägt. Sie ist nicht am Klavier geschrieben worden, sondern über einen Beat, weshalb es schon schwieriger war, sie im akustischen Setting neu zu arrangieren. Aber: challenge is everything - „Es soll schließlich nicht alles gleich klingen, jeder Song soll eine neue Facette sein.

Ich frage Lou Asril, ob es ihm ein Anliegen ist, die Gelassenheit, die er als Person und die auch seine Musik ausstrahlt, an das Publikum weiterzugeben. „Ja“, sagt er nach einer kurzen Pause. Er denkt nach. „Man muss das machen, womit man sich wohlfühlt. Was die anderen denken, muss einem dabei scheißegal sein“.

Lou Asril mit Band bei der FM4 Popfest Acoustic Session

Claus Diwisch

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